Jahresbericht 2018

Für das Jahr 2018 haben wir uns für einen etwas umfangreicheren Jahresbericht entschieden, der neben der Einsatzstatistik auch einen kurzen Rückblick auf Personal und Ausstattung bietet.

Einsätze

In 2018 haben wir einen erneuten, diesmal jedoch deutlichen Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen. Insgesamt 90 Einsätze fielen für die Löschgruppe an, ein Anstieg um 32 Einsätze.

Der Grund für den Anstieg ist dabei nicht allein an den beiden Sturmtiefs im Januar fest zu machen, jedoch entfiel ein Großsteil der 24 Einsätze der Technischen Hilfeleistung auf die beiden Wetterlagen.

Die Anzahl der Brandeinsätze ist mit 57 auch deutlich gestiegen (Vorjahr: 42). Der heiße und trockene Sommer bescherte uns einige Boden- und Flächenfeuer, aber auch die Brandmeldeanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beschäftigte uns insgesamt 14 mal.

Zwei Einsätze der Sonderaufgabe Schaumlogistik waren auch dieses Jahr zu leisten, einmal brannte es in einem Gewerbebetrieb in Gremberghoven, das zweite Mal ging es überörtlich nach Frechen-Bachem.

Auf die „sonstigen Einsätze“ entfielen vier Einsätze am Flughafen, ein Einsatz im Rahmen eines Bombenfundes sowie die Alarmierungen zum Besetzen des Gerätehauses während der Unwetterlagen.

Personal

Das vergangene Jahr stellte sich auf die Mitgliederentwicklung betrachtet als positiv heraus. Neben zwei neuen Doppelmitgliedern (bereits in einer anderen Feuerwehr aktiv), die aufgrund ihres Arbeitsplatzes im Ort tagsüber bei Einsätzen mit ausrücken, konnten wir auch drei neue Kräfte begrüßen.

Erwähnenswert davon sind die ersten beiden Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr. Zum Jahresende laufen auch bereits zwei weitere Neuaufnahmen.

Damit beträgt die Stärke der Einsatzabteilung zum Jahresende 17 Frauen und Männer.

Bei den Funktionen gab es zwei Änderungen: Frank ten Broek wurde zum 1. Stellvertrenden Jugendwart ernannt und ersetzt damit Olaf Kaßner, Marc Dörrich übernahm von Tim Quirbach die Funktion des 1. Stellvertretenden Löschgruppenführers.

Fahrzeuge, Geräte und Ausstattung

Die eigentlich für 2018 angedachte Ersatzbeschaffung für unser mittlerweile 22 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug ist gestrichen worden. In Zukunft sollen einheitliche Löschfahrzeuge für Berufs- und Freiwillige Feuerwehr beschafft werden.

Im Oktober konnten wir Ersatz für unser Mannschaftstransportfahrzeug in Empfang nehmen. Das neue Fahrzeug basiert wieder auf einem Ford Transit.

Neues Mannschaftstransportfahrzeug

Zum Jahresende wurde in das Löschfahrzeug ein Digitalfunkgerät eingebaut, das neue MTF war bereits damit ausgestattet. Ebenfalls zum Jahresende hin erhielten wir einen sogenannten Rauchschutzvorhang um bei Bränden die Ausbreitung von Brandrauch zu verhindern. Um Platz für diesen Ausrüstungsgegenstand zu schaffen musste ein Schlauchtragekorb vom Fahrzeug entfernt werden.

Am Gerätehaus wurden im Laufe des Jahres beide Dächer neu gedeckt, beim Dach über dem Sozialtrakt kam es zu einem Schaden der zu einem Wassereinbruch in das Gerätehaus führte. Im Inneren wurde die Beleuchtung der Fahrzeughalle auf LED umgestellt.

Eine neue Küche sollte ab September eingebaut werden, bisher haben wir aber weiter nichts gehört. Ebenfalls erneuert werden soll das beleuchtete Transparent über der Fahrzeughalle, welches seit einiger Zeit defekt ist.

Feuerwehrfest/Förderverein

Auch dieses Jahr veranstaltete der Förderverein der Löschgruppe ein Feuerwehrfest. Aufgrund des 125jährigen Bestehens der Löschgruppe, bzw. dessen Vorgängerorganisation der Freiwilligen Feuerwehr Wahn/Rhld. wurde das Fest in den Sommer verlegt. Dem eigentlichen Tag der offenen Tür ging ein Samstagabend mit Live-Musik von „Lupo“ und „Kuhl un de Gäng“ voraus, bei dem das Jubiläum gebührend gefeiert wurde. Der Sonntag stand wieder ganz im Zeichen der Präsentation von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr. Bei dieser Gelegenheit konnte der Förderverein eine Spende des Bürgervereines entgegen nehmen.

Jugendfeuerwehr

Die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr bleiben auf einem hohen Niveau. Nachdem wir dieses Jahr die ersten beiden Jugendlichen in die Einsatzabteilung verabschieden konnten (siehe oben) haben bereits neue Mitglieder die Lücken gefüllt.

Aktuell engagieren sich 16 Jungen und 6 Mädchen in der Jugendfeuerwehr.

Auch in diesem Jahr unternahm die Jugendfeuerwehr eine Ferienreise, diesmal nach Saalfeld in Thüringen. Das Programm bestand dieses Jahr aus einem Besuch in den Feengrotten, einer Schlauchboottour auf der Saale und einem Abstecher ins Freibad. Leider war dieses Jahr das Wetter sehr wechselhaft: Sonne und Gewitter wechselten sich regelmäßig ab.

EINSATZ 72/2018 BODENFEUER

Am Mittwoch, den 12. September wurden wir gegen 13:04 Uhr zu einem Bodenfeuer im Bereich der Wahner Straße / St-Sebastianus-Str. alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung im Umfeld der Bahngleise zu erkennen.

Wie sich heraustellte brannte der Bahndamm an mehreren Stellen entlang der Bahnstrecke Köln-Koblenz auf mehreren Kilometer Länge.

Eine Erkundung durch den Rettungshubschrauber Christoph Rheinland ergab, dass es auch im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn zu Bränden entlang der Schienen kam.

Während das Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr den Löschangriff im Bereich der Wahner Straße startete, übernahmen wir zusammen mit dem Löschfahrzeug aus Libur und dem Tanklöschfahrzeug der Feuerwache 7 den Bereich südlich der St-Sebastianus-Str. bis zur Margaretensstraße. Auch ein Landwirt unterstützte mit einem Wasserfass. Für den Zeitraum des Einsatzes wurde der gesamte Zugverkehr eingestellt.

Nachdem das Löschwasser der Fahrzeuge zur Neige ging wurde mit Schaufel, Axt und Dunghaken die Brandbekämpfung fortgesetzt.

Zwischenzeitlich hatte die Erkundung aus der Luft ergeben, dass sich bis nach Gremberghoven an mehreren Stellen Brandstellen gebildet hatten. Daraufhin wurden weitere Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert.

Nachdem das Feuer in unserem Abschnitt gelöscht war fuhren wir den Bereitstellungsraum an der Wahner Straße an. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Feuer aber gelöscht, sodass wir nach kurzer Zeit aus dem Einsatz entlassen wurden. Der Einsatz endete für uns gegen 16:30 Uhr.

 

Stadtpokal der Jugendfeuerwehr

Einmal im Jahr treten die Jugendgruppen der Jugendfeuerwehr Köln gegeneinander an und spielen um den Wanderpokal der Jugendfeuerwehr.

Bei verschiedenen Spielen müssen die Jugendfeuerwehrler ihr Geschick und besonders ihre Teamarbeit unter Beweis stellen.

Dieses Jahr wurde der Stadtpokal auf dem Gelände der Feuerwehrschule ausgetragen. Wir nahmen zum dritten Mal teil.

Unter anderem musste möglichst viel Wasser mit Hilfsmitteln durch einen Parcours transportiert werden, verschiedene Leitern erklommen oder ein Schlauch durch eine Leiter geflochten werden. Insgesamt gab es acht unterschiedliche Stationen.

Nachdem wir im vergangenen Jahr einen guten dritten Platz belegen konnten, musste es dieses Jahr eine Stufe weiter gehen:

Im Team hat unsere Gruppe letztendlich den zweiten Platz erreicht, nach Lövenich (1.) und Strunden/Umweltschutzdienst (3.) Die Siegerehrung erfolgte durch den Amtsleiter der Feuerwehr Köln. Insgesamt nahmen 10 Gruppen am Stadtpokal teil.

Für diese hervorragende Leistung gab es bei der Rückkehr noch eine Portion Eis für jeden.

Wir danken den Organisatoren für den gelungenen Tag!

Nächstes Jahr holen wir uns dann den großen Pott! 

Spende durch den Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind

Am zweiten Tag unseres Feuerwehrfestes zum 125-jährigen Jubiläums überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind dem Förderverein der Löschgruppe eine Spende in Höhe von 125,- Euro.

Mit dieser Spende wurde unter anderem für die Zusammenarbeit bei der Pflege des Linder Dorfplatzes (Bewässerung) und bei der Unterstützung der Aktion „Porz putzt munter“ gedankt, aber auch allgemein für die Hilfe an unseren Bürgern seit 125 Jahren.

Stellvertretend für den Vorstand übergaben Gerhard Möller (Schriftführer),  Jürgen Wicke (Beisitzer für Wahnheide) und Hans Josten (Beisitzer für Lind) die Spende an den Förderverein, vertreten durch Peter Fernholz (stellv. Vorsitzender), Lisa Tiede (Kassenwartin) und Marc Dörrich (stellv. Löschgruppenführer).

Bereits im vergangenen November überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind eine Spende in Höhe von 300,- Euro für die Förderung der Jugendarbeit innerhalb der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Der Förderverein unterstützt beispielsweise bei der jährlichen Ferienreise der Jugendgruppe.

v.l.n.r.: Marc Dörrich, Jürgen Wicke, Lisa Tiede, Gerhard Möller, Hans Josten, Peter Fernholz

EINSATZ 44/2018 SCHAUM

Am Sonntagabend des 10. Juni kam es zu einem Brand in einem Supermarkt in Frechen-Bachem.

Im Verlauf des Einsatzes kam es zu einer Rauchgasexplosion.

Um 22:30 Uhr wurde auch die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert. Bereits vorher waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr ebenfalls zur Unterstützung in den Rhein-Erft-Kreis alarmiert.

Die Einsatzleitung vor Ort wollte den Brand mit unserem Flexi-Foam-System (siehe hier) bekämpfen.

Nach der Erkundung der beteiligten Einheitsführer sollten wir uns in Bereitstellung halten. Im weiteren Verlauf wurden die Wände des Supermarktes mittels eines Baggers niedergelegt und die Brandbekämpfung mit handgeführten Strahlrohren fortgesetzt.

Gegen 1:00 Uhr wurden wir aus dem Einsatz entlassen, ein Einsatz des Flexi-Foam-Systems wurde nicht mehr in Betracht gezogen.

Blick auf die Einsatzstelle

Erprobung der „Additionalen Priorisierung der Rettungskette in ländlichen Gebieten A.P.R.I.L.“

EDIT 02.04.2018: April, April! Es war natürlich nur ein Aprilscherz

Die Deutsche Post nimmt aktuell in Zusammenarbeit mit einigen Feuerwehren im Rheinland an einem zukunftsweisenden Projekt teil um in ländlichen Gebieten qualifizierte Ersthelfer bereitzustellen.

Ähnlich wie beim Konzept „Mobile Retter“ soll es möglich werden Brief- und Paketzusteller als Ersthelfer bei Bränden oder medizinischen Notfällen, hier insbesondere Kreislaufstillstände, ortsnah zu alarmieren.

Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und ist auf ländliche Gebiete beschränkt in denen sich man Zeitvorteile durch das Konzept erhofft. Durch die flächendeckende Präsenz der Deutschen Post durch ihre Paket- und Briefzusteller und deren Ortskenntnisse bietet sich eine Kooperation an.

Im südlichen rechtsrheinischen Köln wird das System in den Ortsteilen Wahn, Libur, Zündorf und Langel ab Anfang April in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Köln erprobt.  Als Pate fungiert die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post und gleichzeitig Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Köln nimmt  in den kommenden drei Monaten an der Testphase teil. Aufgrund der feuerwehrtechnischen  Vorkenntnisse erübrigen sich vorausgehende rechtliche Einweisungen und nötige Ausbildungen, sodass zügig in die praktische Erprobung eingestiegen werden kann.

Die Alarmierung erfolgt im Einsatzfall über eine Handy-App und wird durch GPS-Daten unterstützt. Der Einsatz erfolgt dabei zusätzlich zu den regulären Einsatzmitteln der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Der Einsatzbereich wird vorerst auf unbestätigte Brandmeldungen, Verkehrsunfälle mit verletzten Personen und medizinische Notfälle bei denen ein Kreislaufstillstand erkennbar ist beschränkt.

Für diese Aufgaben wurde auf dem extra bereitgestellten Zustellfahrzeug eine Grundausstattung an Einsatzmaterial untergebracht: Neben einer erweiterten Erste-Hilfe-Ausrüstung gehört auch ein Feuerlöscher mit 6 Kg ABC-Pulver dazu.

Um im Einsatzfall Sonderrechte und Wegerechte in  Anspruch nehmen zu können wurde das Fahrzeug mit einer Sondersignalanlage ausgerüstet. Aus verschiedenen Gründen entschied man sich für eine feste Montage statt eines aufsetzbaren Systems.

Ein weiterer Grund war, dass das Fahrzeug nach Ende der Erprobung zum innerbetrieblichen Brandschutz umgesetzt wird und dort weiter genutzt wird.

 

Sturmtief „Burglind“ sorgt für stürmischen Jahresbeginn

Am Mittwoch, den 3. Januar wurden wir und die restlichen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln um 5:56 Uhr unter dem Einsatzstichwort „SONDERALARM“ zur Besetzung der Gerätehäuser alarmiert.

Hintergrund waren unzählige Einsätze, die uns Sturmtief „Burglind“ beschert hatte.

Um 6:09 Uhr wurden wir dann zum ersten Einsatz auf dem Linder Mauspfad

Baum auf PKW auf dem Linder Mauspfad

alarmiert. Dort ragte ein Baum über den Gehweg in die halbe Straße hinein. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerlegt.  Ärgerlich war das derzeitige Fehlen unseres Stromerzeugers (technischer Defekt) sodass der Arbeitsbereich nur schlecht ausgeleuchtet werden konnte.

Um 7:42 Uhr ging es weiter Richtung Autobahn A 59. Dort sollte im Bereich der Anschlussstelle Lind ein weiterer Baum auf der Fahrbahn liegen. Auf beiden Seiten der Anschlussstelle konnte allerdings kein Sturmschaden gefunden werden.

Baum auf Haus in der Röntgenstraße

So ging es weiter nach Porz in die Röntgenstraße. Dort war eine Birke vom Wind umgeworfen und lag am Dach eines Mehrfamilienhauses an. Über eine angeforderte Drehleiter wurde der Baum soweit entastet, dass dem Wind keine Angriffsfläche mehr geboten wurde. Später wurde der Baum durch einen Kran der Berufsfeuerwehr vom Dach entfernt.

 

Einsatz von LF WA 1 und DL 7

 

Während des Wartens auf den Kran, bzw. den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr wollten wir unser Löschfahrzeug tanken. Nach dem

Abschleppen unseres Löschfahrzeuges

Auffüllen des Kraftstoffes wollte das Fahrzeug allerdings nicht mehr anspringen. Kurzfristig halfen uns unsere Kameraden aus Eil und schleppten uns an. Die angeforderten Techniker der Kraftfahrzeugabteilung konnten defekte Batterien als Verursacher ausmachen. Diese wurden unterwegs ausgetauscht.

Nachdem sich abzeichnete, dass ein Kran nicht so schnell verfügbar sein würde, zogen wir weiter: In der Deutzer Suevenstraße drohten lose Dachziegeln auf den Gehweg zu fallen. Diese wurden über ein Dachfenster entfernt.

Ast auf Straße am Senkelsgraben

Auf dem Rückweg Richtung Wahnheide wurden wir in den Senkelsgraben alarmiert. Dort war ein größerer Ast eines Baumes auf die Straße gestürzt. Auch hier kam die Motorkettensäge zum Einsatz. Gegen 13:20 Uhr konnten wir das Gerätehaus anfahren.

Hier hielten wir uns noch bis ca. 14:30 Uhr einsatzbereit. Nach Rücksprache konnten wir entlassen werden. Nach der Reinigung von Fahrzeug und Gerät konnten wir schlussendlich wieder um 15 Uhr heimwärts einrücken.

Feuerwehrfest 01. Oktober

Am Sonntag, den 1. Oktober findet das diesjährige Feuerwehrfest in Wahnheide statt!

 

Unter anderem dieses Jahr dabei:

Fahrzeugausstellung (Löschgruppe Wahn-Heide-Lind, Rüstwagen Löschgruppe Libur, Feuerwehranhänger Schaumlogistik Zündorf)

Hüpfburg, Kinderfeuerwehrhelme und Spritzwand für die Kleinen

Kuchenbuffet und leckeres vom Grill

Vorführungen der Jugendfeuerwehr

 

FEUER1 / FEUER 2 Heidestraße

Am frühen Morgen des 4. Septembers wurde die Löschgruppe um 1:03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Heidestraße/Wilhelm-Ruppert-Gelände alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule und Feuerschein erkennbar. Vor Ort brannte ein leerstehendes Gebäude direkt neben dem Gebäude, welches auch die Sparkassenfiliale Wahn beheimatet.

das Feuer drohte bereits auf dieses Gebäude überzugreifen, Fenster waren durch die Hitze bereits beschädigt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Urbach wurden zügig mehrere Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt, zusätzliche Werfer über Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge unterstützten dabei.

Bei der ersten Meldung wurde von der Sparkassenfiliale in Porz ausgegangen, daher war auch die Löschgruppe Urbach alarmiert. Nachdem klar wurde, dass sich die Einsatzstelle in Wahn befand rückte auch die Einheit aus Urbach nach Wahn aus.

Wir unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und überbahmen die Brandbekämpfung im Außenbreich durch zweitweise drei C-Strahlrohre, während weitere Trupps zum Gebäude vordrangen. Dies gestaltete sich durch die Bebauung und starken Bewuchs schwierig.

Nachdem nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren konnten wir gegen 4:30 Uhr den Einsatz beenden.

Die Pressemeldung der Feuerwehr Köln:

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf "FEUER2", so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.