1. Halbjahreseinsatzstatistik 2016

Für statistisch Interessierte haben wir zum Ende des ersten Halbjahres 2016 einmal unsere Einsatzzahlen ausgewertet.

Seitdem wir mit einer zeitgemäßen EDV-Ausstattung versehen sind, werden sowohl Einsätze als auch Übungen statististisch in einem Programm erfasst. Bis vor zwei Jahren geschah dies noch mittels Handlisten.

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016 wurden insgesamt 30 Einsätze abgearbeitet. Diese Zahl nähert sich schon stark den Gesamteinsatzzahlen der Vorjahre, im Vergleich zum Jahr 2013 wurde diese Zahl bereits weit überschritten.

Den Vergleich der Einsatzzahlen und deren Zusammensetzung können aus den Diagrammen entnommen werden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich mit Ausnahme 2013 die Arten der Einsätze stets in eine annähernd gleichen Verhältnis stehen.

Der Grund, warum 2013 deutlich weniger Einsätze anfielen ist darauf zurückzuführen, dass wir in diesem Jahr keine Flächeneinsatzlage (s.h. keine Einsätze nach Unwettern oder Sturmlagen) zu bearbeiten hatten. Nach solchen Lagen fallen meist eine große Anzahl an Einsätzen für die Feuerwehren an.

Die dritte Grafik zeigt die Verteilung der Einsätze im ersten Halbjahr 2016 auf die Tageszeiten. Seit Beginn 2016 werden wir auch unter der Woche tagsüber alarmiert. Vorher war dies nur auf den Zeitraum von 17 Uhr bis 7 Uhr des Folgetages beschränkt. An Feiertagen und den Wochenende waren wir bereits schon immer im 24-Stunden-Einsatzdienst. Einsätze an diesen Tagen werden in der Grafik nicht berücksichtigt, sodass hier keine pauschale Aussage getroffen werden kann, wieviele Einsätze seit der Umstellung im Januar zusätzlich angefallen sind, welche im vergangenen Jahr aufgrund ihrer Uhrzeit für uns nicht angefallen wären. Im ersten Halbjahr 2016 waren es sechs Brandeinsätze und drei Technische Hilfeleistungen die im Zeitraum von 7 Uhr bis 17 Uhr anfielen.

Auch wenn eine Prognose der Einsatzzahlen nicht möglich ist, dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach die Gesamteinsatzzahl für 2016 eine neue Höchstzahl erreichen.