FEUER1 / FEUER 2 Heidestraße

Am frühen Morgen des 4. Septembers wurde die Löschgruppe um 1:03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Heidestraße/Wilhelm-Ruppert-Gelände alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule und Feuerschein erkennbar. Vor Ort brannte ein leerstehendes Gebäude direkt neben dem Gebäude, welches auch die Sparkassenfiliale Wahn beheimatet.

das Feuer drohte bereits auf dieses Gebäude überzugreifen, Fenster waren durch die Hitze bereits beschädigt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Urbach wurden zügig mehrere Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt, zusätzliche Werfer über Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge unterstützten dabei.

Bei der ersten Meldung wurde von der Sparkassenfiliale in Porz ausgegangen, daher war auch die Löschgruppe Urbach alarmiert. Nachdem klar wurde, dass sich die Einsatzstelle in Wahn befand rückte auch die Einheit aus Urbach nach Wahn aus.

Wir unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und überbahmen die Brandbekämpfung im Außenbreich durch zweitweise drei C-Strahlrohre, während weitere Trupps zum Gebäude vordrangen. Dies gestaltete sich durch die Bebauung und starken Bewuchs schwierig.

Nachdem nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren konnten wir gegen 4:30 Uhr den Einsatz beenden.

Die Pressemeldung der Feuerwehr Köln:

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf "FEUER2", so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

EINSATZ 41/2016 CHEMIE

Am Dienstag, den 4. Oktober befanden sich zwei Kräfte der Löschgruppe gerade auf dem Rückweg einer Materialfahrt, als die Löschgruppe gegen 10:19 Uhr in einen bereits laufenden Einsatz alarmiert wurde. 

Auf der Bundesautobahn 4 hatte sich zwischen dem AK Gremberg und dem Dreieck Heumar ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Gefahrgut-LKW beteiligt war. Dessen Aufbau hatte Leck geschlagen.

Um zu verhindern, dass sich der austretende Stoff entzünden konnte wurde durch die Einsatzleitung die großflächige Einschäumung der Einsatzstelle angeordnet. In diesem Zuge wurde die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert, womit auch wir in den Einsatz genommen wurden.

Da sich unser Löschgruppenfahrzeug wegen eines kleineren technischen Defektes in der Werkstatt befand, rückten die Kräfte der Löschgruppe Wahn mit dem Mannschaftstransportfahrzeug aus.

Vor Ort wurde mittels des Abrollbehälter-Schaum und der Besatzung des transportierenden Wechselladerfahrzeuges die Schaummittelversorgung eines Pulvertanklöschfahrzeuges (PTLF) sichergestellt. Dieses Fahrzeug versorgte ein weiteres Tanklöschfahrzeug mit Schaummittel-Wasser-Gemisch, welches zur Erzeugung des Schaumteppiches diente.

Nach einer Neuordnung der Einsatzstelle wurde letztgenanntes Tanklöschfahrzeug mit neuem Schaummittel versorgt, da dessen Schaumtank in der Anfangsphase des Einsatzes geleert wurde.

Im weiteren Einsatzverlauf musste Gerät zu Schaumzerstörung vorgenommen werden um einer Fachfirma die Entsorgung von kontaminiertem Löschwasser zu ermöglichen.

Für den Verlauf der Bergungsarbeiten musste zwar weiterhin ein Schaumangriff aufrecht erhalten werden, jedoch konnte dies ohne die Unterstützung der Schaummittelkomponente erfolgen, sodass unsere Maßnahmen zurückgenommen werden konnten und wir aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Gegen 18:20 Uhr waren wir wieder einsatzbereit in unserer Unterkunft in Wahnheide.

 

Anbei die offizielle Information der Berufsfeuerwehr Köln

Am heutigen Vormittag wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 10:00 Uhr über den Notruf 112 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 4, in Fahrtrichtung Olpe, zwischen dem Kreuz Gremberg und dem Autobahndreieck Heumar informiert. 
Daraufhin wurden durch die Leitstelle Kräfte der Feuerwachen Marienburg, Deutz, der Rettungshubschrauber Christoph 3 und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Köln alarmiert. Auf Grund des auftretenden Rückstaus wurde die Anfahrt für die Einsatzkräfte erschwert. 
Die ersten Erkundungsergebnisse lieferte der schnell eintreffende Rettungshubschrauber Christoph 3 aus der Luft und informierte den auf der Anfahrt befindlichen Einsatzleiter über einen schweren Verkehrsunfall mit der Beteiligung von mindestens einem PKW und einem Gefahrgut LKW. Deswegen wurden weitere Einsatzkräfte, darunter die Gefahrguteinheit der Feuerwache Ostheim, nachalarmiert. 
Die genaue Erkundung ergab: 
Am Unfall beteiligt waren drei LKW, einer davon beladen mit Dieselkraftstoff und Heizöl, und zwei PKW – in einem war die Fahrerin eingeklemmt. Der Anhänger des Gefahrgut LKW wurde durch den Unfall auf die Seite gestürzt und das Zugfahrzeug ist Leck geschlagen. Aus dem Zugfahrzeug ergoss sich Dieselkraftstoff aus dem Transporttank auf die Fahrbahn. 
Zunächst wurde zum Schutz vor unbeabsichtigtem Entzünden die Fahrbahn mit Löschschaum abgedeckt. Das dazu benötigte Wasser wurde durch Tanklöschfahrzeuge und eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken bereitgestellt. Durch die Einsatzkräfte wurden zeitgleich die Rettung der eingeklemmten Fahrerin aus dem PKW eingeleitet, die medizinische Versorgung des verletzten Fahrers des Gefahrgut LKW und die Versorgung von 3 leicht verletzten Personen durchgeführt. Danach wurde der ausgetretene Dieselkraftstoff eingedämmt und das Leck verschlossen. Die schwer verletzte Fahrerin des PKW wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 3 in ein Krankenhaus der Maximalversorgung geflogen. Der LKW Fahrer und die drei leicht verletzten Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Zur Gefahrenabwehr wird zurzeit der Dieselkraftstoff in ein Transportfahrzeug umgepumpt und im Anschluss der umgekippte Gefahrgut-Anhänger durch den Feuerwehrkran im Gefahrenbereich aufgerichtet. Zur Beseitigung der Umweltgefahren unterstützen Mitarbeiter der Werkfeuerwehr Currenta und der unteren Wasserbehörde die Tätigkeiten der Feuerwehr. 
Am Einsatz beteiligt sind die Feuerwachen Marienburg, Deutz, Ostheim, Porz, Innenstadt, Ehrenfeld, Weidenpesch, der Führungsdienst der Branddirektion und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln aus Lövenich, Worringen, Wahn, Zündorf, Urbach, Flittard, Heumar und Dünnwald mit insgesamt 150 Einsatzkräften. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppen Roggendorf, Eil, Libur, Rodenkirchen und Longerich besetzen die durch den Einsatz unbesetzten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.

 

 

Einsatz 39/2016: Großbrand in Wahn

Am Morgen des 23. Septembers wurde unsere Löschgruppe gegen 6:48 Uhr zu einem Brand in einem Gewerbepark in Wahn alarmiert. Ein Kamerad wurde leicht verletzt, konnte aber nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus wieder schnell entlassen werden.

Die Pressemitteilung der Feuerwehr Köln:

Feuer in einem Gewerbepark – ein Brandtoter

Ein Anrufer teilte der Leitstelle der Feuerwehr Köln heute Morgen, 23.09.2016, gegen Viertel vor sieben Uhr mit, dass er eine Rauchentwicklung aus einem Betrieb eines Gewerbeparks an der Wilhelm-Ruppert-Str. in Porz-Wahn wahrnehme.
Dieser Einsatz entwickelte sich über die dann folgenden Stunden zu einem umfangreichen Feuerwehreinsatz, bei welchem auch eine leblose Person in einem vom Feuer betroffenen Gewerbebetrieb vorgefunden wurde.
Die Feuerwehr Köln ist derzeit mit über 100 Kräften noch an der Einsatzstelle tätig – die Einsatzdauer ist noch ungewiss.

Nachdem die mit Voralarm alarmierten Kräfte der zuständigen Feuerwache Porz wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, erkannten sie eine Rauchentwicklung aus einem etwa 15 m x 80 m großen Gebäudekomplex, welcher durch mehrere Handwerksbetriebe genutzt wird. 
Die Ausdehnung des Gebäudes und die kompakte Rauchentwicklung veranlassten den ersteintreffenden Einsatzleiter zu einer Erhöhung der Alarmstufe. Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr und weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr hinzualarmiert.
Während dessen begaben sich erste Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Ein Trupp fand beim Vorgehen in eine der Gewerbehalle nach wenigen Metern den leblosen Körper einer männlichen Person.
Der sofort hinzugezogene Notarzt konnte leider nur noch den Tod dieser Person feststellen. Weiterhin verletzte sich ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr leicht und wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus transportiert, welches er zwischenzeitlich nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. 
Die Brandbekämpfungsmaßnahmen gestalten sich sehr schwierig. Insbesondere in den Deckenbereichen des Altbaukomplexes haben sich Glutnester festgesetzt, welche nur erreichbar sind, indem die Dachhaut von oben mit speziellen Sägen geöffnet wird. 
Während der Brandbekämpfungsmaßnahmen zündete der Dachbereich eines anliegenden Betriebes durch, so das kurzzeitig eine mächtige schwarze Rauchwolke über Porz aufstieg. 
Sofort wurde die Alarmstufe erhöht, zwei weitere Löschzüge und eine Meßeinheit angefordert, welche die Rauchausbreitung und die mögliche hiermit verbundene Wirkung kontrollieren sollte. 
Die Brandausbreitung konnte jedoch durch die schnelle Intervention eingedämmt werden, so dass die eingesetzten Messfahrzeuge keine Feststellungen machen konnten – bis auf geringe geruchliche Einschränkungen im Nahbereich der Brandstelle.

Derzeit laufen die Einsatzmaßnahmen vor Ort noch – die Einsatzdauer ist ungewiss, wird aber sicher noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

Die Brandursache und die Umstände, die zum Tode der Person führten, werden durch die Polizei ermittelt.

Derzeit befinden sich über 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Die Kräfte kommen von der Freiwilligen Feuerwehr Heumar, Wahn, Urbach, Libur, Eil, Worringen und dem Fernmeldedienst sowie der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Marienburg, Innenstadt, Deutz, Weidenpesch und Lindenthal.
Die verwaisten Feuerwachen Porz, Ostheim und Lindenthal werden durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Brück, Esch, Langel und Zündorf besetzt, so dass der Grundschutz in den jeweiligen Wachbezirken der Stadt sichergestellt ist.

EINSATZ 38/2016 FEUER 2 / SCHAUM

Am Samstag, den 17.09. wurden wir um 12:36 Uhr im Rahmen unserer Sonderaufgabe in die Altstadt Nord alarmiert. Dort war es zu einem Brand in einer ehemaligen Brauerei gekommen. Die Einsatzleitung entschloss sich den Brand mittels dem Flexi-Foam-Systems zu bekämpfen, da eine direkte Brandbekämpfung nicht möglich war.

Daraufhin wurde die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln angefordert, bestehend aus dem Abrollbehälter SCHAUM, dem Anhänger SCHAUMLOGISTIK und den Löschgruppen Wahn und Zündorf.

Vorgesehen war das Flexi-Foam-System über eine Drehleiter vom Dach aus einzusetzen und dabei den Löschschaum durch Öffnungen in der Dachhaut in den Brandraum fließen zu lassen. Aufgrund von nur drei kleinen Öffnungen im Dach konnte das System dort doch nicht eingesetzt werden, sodass durch zwei kleinere Öffnungen mittels Mittelschaumrohren Löschschaum in den Brandraum eingebracht wurde. Durch eine dritte Öffnung wurde der Löscherfolg kontroliert.
Der Zugang und die Löschmittelversorgung zum Dach erfolgten dabei über eine Drehleiter, die Zumischung von Schaummittel erfolgte über eine der zwei mobilen Druckzumischanlagen.
Nachdem der Brand weitestgehend gelösch war konnten wir gegen 17:30 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden.

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Ferienreise der Jugendfeuerwehr 2016

Nachdem wir in den vergangenen beiden Jahren unsere Ferienreise in den Herbstferien durchgeführt hatten, begaben wir uns dieses Jahr in den Sommerferien auf den Weg.

Ziel der diesjährigen Fahrt vom 17.08. bis 20.08. war die Stadt Kassel im nördlichen Hessen. Um 13 Uhr starteten wir von Wahnheide aus. Als Unterkunft diente wieder ein Selbstversorgerhaus, sehr schön gelegen in Niestetal auf dem dem Rücken eines Berges. Von dort hatte man eine wunderbare Aussicht auf Kassel. Am ersten Abend wurde gemeinsam gegrillt.

Am Donnerstag, den 18. August stand vormittags die Besichtigung eines Wein- und Luftschutzbunkers unter dem Weinberg in Kassel auf dem Programm. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr Kassel führte uns durch den weitläufigen Bunker und konnte viel zur Geschichte des Bauwerks erzählen.

Da wir sehr gutes Wetter hatten entschieden wir uns am Nachmittag zu einem Ausflug in das benachbarte Naturfreibad in Niestetal, wo wir den restlichen Tag verbrachten.
 

Am Freitag, den 19. August machten wir uns morgen auf den Weg zum Wahrzeichen von Kassel: Dem Herkules. Aber bevor der schweißtreibende Aufstieg über ungefähr 700 Treppenstufen begann, besuchten wir die im Schloßpark Wilhelmshöhe gelegene Löwenburg. Nach einer einstündigen Führung dort machten wir uns auf den Weg bergauf. Leider konnten wir die regelmäßigen Wasserspiele nicht bestaunen (diese finde nur Mittwochs sowie Sonn- und Feiertags statt) und die aktuell stattfindenden Bauarbeiten störten etwas die imposante Anlage. Dennoch nahmen wir den Gipfelsturm in Angriff.

Von der Plattform des Herkules ungefähr 250m über Kassel genossen wir den weitreichenden Ausblick über die Stadt und die Umgebung.

Da wir am Nachmittag noch freie Zeit hatten (dieses Jahr haben wir das Programm bewusst etwas kleiner gehalten) besuchten wir noch einmal das Naturfreibad.

Am Samstagmorgen stand dann auch schon wieder die Heimreise an. Nachdem die Unterkunft gereinigt und das Gepäck verstaut war machten wir uns um 10:30 Uhr auf den Weg gen Westen und erreichten gegen 15:30 Uhr wieder Köln.

Wir danken den Löschgruppen Porz-Langel, Libur und Eil für die ausgeliehenen MTF.

 

 

Feuerwehrfest 3. Oktober

Am 03. Oktober 2015 fand nach langer Zeit wieder einmal ein Feuerwehrfest der Löschgruppe statt. Aufgrund der Lossprechung der Jugendgruppe unserer Löschgruppe nutzten wir die Gelegenheit nicht nur die Jugendfeuerwehr sondern auch die Löschgruppe der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Gegen 14 Uhr begann der offizielle Teil, die Lossprechung der Jugendgruppe. Als Repräsentant der Branddirektion war Branddirektor Peter Hartl und die Stadtjugendwartin Sonja Gütz gekommen und lobten die Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Bezirksbürgermeister Herr von Benthem beglückwünschte die in die Eigenständigkeit entlassene Jugendgruppe ebenfalls.

Parallel zum offiziellen Teil fand auf dem angrenzenden Parkplatz es ALDI-Supermarktes, den wir freundlicherweise nutzten durften, die Ausstellung unserer Fahrzeuge, die Geräte der Schaumlogistik der Feuerwehr Köln sowie die Spritzenwand der Jugendfeuerwehr statt. An dieser konnten sich große und kleine Besucher einmal selbst als Brandlöscher versuchen. Neben einer handbetätigten Kübelspritze wurde dort auch unsere restaurierte Tragkraftspritze TS 2/5 eingesetzt.

 

Um 16 Uhr zeigte die Jugendfeuerwehr ihr Können. Bei einer Übung wurde der Brand von einer Hecke im hinteren Bereich des Parkplatzes angenommen, den es mit drei Strahlrohren zu bekämpfen galt.

 

Um unsere Sonderaufgabe „Schaumlogistik“ der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen wurden zum einen der Geräteanhänger aus Zündorf wie auch der Abrollbehälter Schaum der Berufsfeuerwehr ausgestellt. Das Flexi-Foam@-System wurde zusammen mit der Druckzumischanlage auf dem Parkplatz aufgebaut.

Über den gesamten Tag waren am Gerätehaus Kaltgetränke, Steaks und Bratwürste sowie eine große Vielfalt an Kuchen angeboten. Die Bewirtung übernahmen dabei hauptsächlich Eltern der Jugendfeuerwehrleute, Partner der aktiven Einsatzkräfte und Mitglieder des Fördervereines.

Im Schulungsraum konnte eine große Modellausstellung in Augenschein genommen werden. Auf Pinnwänden wurden die Jugendfeuerwehr und die Löschgruppe mit ihrer zeitlichen Entwicklung präsentiert.

Bei Einbruch der Dunkelheit konzentrierte sich die Veranstaltung auf das Gerätehaus. Bei Musik und atmosphärischer Beleuchtung wurde ausgelassen gefeiert.

Es war für alle beteiligten ein toller Tag und wir hoffen dies nächstes Jahr wiederholen zu können!

 

Unser Dank gilt allen Helfern und Unterstützern!

 

 
 

Herbstfahrt der JF 2015

Die Herbstfahrt führte die Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind dieses Jahr an die Nordsee, genauer gesagt nach Neßmersiel zwischen Norddeich und Wittmund.

Am Donnerstag, den 15. Oktober starteten wir mit vier Mannschaftstransportfahrzeugen gegen 10 Uhr von Köln aus. Aufgrund der Verkehrslage trafen wir erst am späten Nachmittag in Neßmersiel ein. Bis zum Abend wurden die Zimmer bezogen und das Essen vorbereitet.

Am Freitagvormittag stand eine Wattwanderung vor dem Hafen Neßmersiels auf dem Plan. Bei bestem „Schietwetter“ ging es raus ins Watt. Ein paar Unerschrockene wanderten barfuß, nach eigener Aussage war das wohl doch im Nachhinein eine etwas zu kalte Angelegenheit. Die restliche Gruppe hatte ihre Mühen mit den Gummistiefeln, da diese dazu neigten im Schlick einzusinken.

Nach einem schnellen Mittagessen ging es zum Feuerwehrmuseum nach Jever. Die Kombination eines üppigen Essens mit einem anschließenden Museumsbesuch war allerdings nicht so glücklich. Dennoch war der Besuch dort sehr schön und sehr informativ. Beeindruckend waren die Vielzahl der zusammengetragenen Exponate und die hervorragend restaurierten Fahrzeuge. Ein Besuch dort ist sehr zu empfehlen. Auch die den Ostfriesen nachgesagte Wortkargheit konnte widerlegt werden. Wir konnten uns nur schwer lösen!

 

Am Samstagvormittag stand ein Besuch in Emden an. Wir besuchten dort den ehemaligen Seenotrettungskreuzer „Georg Breusing“ der DGzRS. In zwei Gruppen nahmen wir das Schiff unter die Lupe und erfuhren auch etwas zur Geschichte seines Nachfolgers, der „Alfried-Krupp“ (Borkum). Gegen Mittag durften die Kids die Emdener Innenstadt besuchen.

Den Samstagnachmittag verbrachten wir wieder in Neßmersiel in einem Indoor-Spielplatz, wo sich unsere Kids noch beim Fußballspielen oder Trampolinhüpfen austoben konnten.

Am Sonntag traten wir dann letztendlich gegen 12 Uhr die Heimreise ins Rheinland an. Auch hier hatten wir wieder teilweise mit dem Verkehr zu kämpfen, sodass wir erst gegen 18:30 Uhr wieder zurück waren.

Für 2016 haben wir uns entschieden die Reise eher in den Sommer zu verlegen.

M.Dörrich

Flexi-Foam-Schulung Feuerwache 3

Nach dem Großbrand bei Pocco traten die Kameraden der Feuerwache 3 aus Lindenthal an uns heran und baten uns doch noch einmal das Flexi-Foam-System vorzustellen. Das System wurde bei Pocco unter anderem über die Drehleiter der Feuerwache 3 vorgenommen.

Dem Wunsch kamen wir gerne nach und so machten sich am Samstag, den 22. August drei Kameraden mit dem Anhänger "Schaumlogstik" auf den Weg zur Gleueler Straße. Nach einer kurzen theoretischen Präsentation des Schaumkonzeptes der Feuerwehr Kön und des Flexi-Foam-Systems wurde das Ganze praktisch aufgebaut.

Gerade das "Fahren" der Drehleiter mit dem aufgebauten System stand im Mittelpunkt. Nach der Schulung wurden wir noch zum hervorragenden Mitttagessen eingeladen, vielen Dank dafür!

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg nach Worringen um mit unseren Kameraden aus Eil am dortigen Leistungsnachweis teilzunehmen. 

Einsatz 16/2015 FEUER 3

Am Morgen des 22. Mai wurden wir um 03:50 Uhr in die Hansestraße nach Porz-Eil alarmiert, zumindest einige Mitglieder der Löschgruppe, denn wiederholt kam es zu massiven Problemen bei der Alarmierung mittels Funkmelder. Einige Melder unserer Kameraden blieben in dieser Nacht stumm, bei den anderen kam nur eine allgemein gehaltene Meldung, sodass wir nicht wussten, dass wir im Rahmen unserer Sonderaufgabe Schaummittellogistik alarmiert wurden.

Vor Ort brannte eine größere Lagerhalle einer Möbelhandlung. Zusammen mit unseren Kameraden aus Zündorf rüsteten wir die Drehleitern der Wachen 9 und 3 mit dem Flexi-Foam-System aus und überwachten deren Betrieb. Dazwischen unterstützten wir die Kameraden aus Urbach beim Aufbau zweier paralleler Löschwasserzuleitungen zum TLF Heumar, welches wiederum unsere Druckzumischanlage versorgte. Die Drehleiter der Wache 3 musste im Laufe des Einsatzes mehrmals umgesetzt werden, da eine Wand der Halle auf diese zu stürzen drohte. Daher mussten wir das Flexi-Foam-System ebenfalls mehrmals umsetzen.

Nachdem die Hauptlöscharbeiten abgeschlossen waren und die Halle weiterhin mit Leichtschaum geflutet wurde, rückte ein Großteil der Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr ein. Wir verblieben weiterhin an der Einsatzstelle und unterstützen die restlichen Kräfte. Mal musste eine weitere Löschwasserversorgung zum PTLF 9 verlegt werden, später setzten zwei unserer Einsatzkräfte ein handgeführtes Strahlrohr ein mit dem Versuch von außen hartnäckige Glutnester zu löschen, unter Beachtung eines Sicherheitsabstandes zur geneigten Hallenwand. Über die gesamte Zeit wurde Schaummittel und zeitweise Netzmittel über die Drehleitern und handgeführten Rohre eingebracht.

Nachdem gegen 11:30 Uhr die Löscharbeiten eingestellt wurden nahmen wir die ersten Leitungen der Schaummittelversorgung zurück und begannen mit einer ersten Spülung der eingesetzten Druckzumischanlage und der verwendeten Armaturen. Gegen 13:30 Uhr konnten wir am Gerätehaus in Wahnheide den Einsatz abschließen.

Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, die nicht zuletzt auf die lückenhafte Alarmierung zurückzuführen waren, verlief der Einsatz aus unserer Sicht reibungslos. Die Zusammenarbeit mit den eingesetzten Kameraden der BF und der freiwilligen Löschgruppen verlief äußerst angenehm und kameradschaftlich.

Spieleralley in Troisdorf

Trotz des ungemütlichen "Hundewetters" folgte eine Abordnung unserer Jugendgruppe der Einladung der Jugendfeuerwehr Troisdorf zu einer "Spieleralley" am 25. April in die Nachbarstadt. 

Bei mehreren Stationen galt es Feuerwehrwissen und Kreativität zu kombinieren um die gestellten Aufgaben zu meistern. Letztendlich konnte ein beachtenswerter vierter Platz (von 22 teilnehmenden Gruppen) erreicht werden! Wir sind sehr stolz auf diese Leistung. Herzlichen Glückwunsch!