Spende durch den Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind

Am zweiten Tag unseres Feuerwehrfestes zum 125-jährigen Jubiläums überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind dem Förderverein der Löschgruppe eine Spende in Höhe von 125,- Euro.

Mit dieser Spende wurde unter anderem für die Zusammenarbeit bei der Pflege des Linder Dorfplatzes (Bewässerung) und bei der Unterstützung der Aktion „Porz putzt munter“ gedankt, aber auch allgemein für die Hilfe an unseren Bürgern seit 125 Jahren.

Stellvertretend für den Vorstand übergaben Gerhard Möller (Schriftführer),  Jürgen Wicke (Beisitzer für Wahnheide) und Hans Josten (Beisitzer für Lind) die Spende an den Förderverein, vertreten durch Peter Fernholz (stellv. Vorsitzender), Lisa Tiede (Kassenwartin) und Marc Dörrich (stellv. Löschgruppenführer).

Bereits im vergangenen November überreichte der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind eine Spende in Höhe von 300,- Euro für die Förderung der Jugendarbeit innerhalb der Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Der Förderverein unterstützt beispielsweise bei der jährlichen Ferienreise der Jugendgruppe.

v.l.n.r.: Marc Dörrich, Jürgen Wicke, Lisa Tiede, Gerhard Möller, Hans Josten, Peter Fernholz

EINSATZ 44/2018 SCHAUM

Am Sonntagabend des 10. Juni kam es zu einem Brand in einem Supermarkt in Frechen-Bachem.

Im Verlauf des Einsatzes kam es zu einer Rauchgasexplosion.

Um 22:30 Uhr wurde auch die Schaummittelkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert. Bereits vorher waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr ebenfalls zur Unterstützung in den Rhein-Erft-Kreis alarmiert.

Die Einsatzleitung vor Ort wollte den Brand mit unserem Flexi-Foam-System (siehe hier) bekämpfen.

Nach der Erkundung der beteiligten Einheitsführer sollten wir uns in Bereitstellung halten. Im weiteren Verlauf wurden die Wände des Supermarktes mittels eines Baggers niedergelegt und die Brandbekämpfung mit handgeführten Strahlrohren fortgesetzt.

Gegen 1:00 Uhr wurden wir aus dem Einsatz entlassen, ein Einsatz des Flexi-Foam-Systems wurde nicht mehr in Betracht gezogen.

Blick auf die Einsatzstelle

Erprobung der „Additionalen Priorisierung der Rettungskette in ländlichen Gebieten A.P.R.I.L.“

EDIT 02.04.2018: April, April! Es war natürlich nur ein Aprilscherz

Die Deutsche Post nimmt aktuell in Zusammenarbeit mit einigen Feuerwehren im Rheinland an einem zukunftsweisenden Projekt teil um in ländlichen Gebieten qualifizierte Ersthelfer bereitzustellen.

Ähnlich wie beim Konzept „Mobile Retter“ soll es möglich werden Brief- und Paketzusteller als Ersthelfer bei Bränden oder medizinischen Notfällen, hier insbesondere Kreislaufstillstände, ortsnah zu alarmieren.

Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis und ist auf ländliche Gebiete beschränkt in denen sich man Zeitvorteile durch das Konzept erhofft. Durch die flächendeckende Präsenz der Deutschen Post durch ihre Paket- und Briefzusteller und deren Ortskenntnisse bietet sich eine Kooperation an.

Im südlichen rechtsrheinischen Köln wird das System in den Ortsteilen Wahn, Libur, Zündorf und Langel ab Anfang April in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Köln erprobt.  Als Pate fungiert die Löschgruppe Wahn-Heide-Lind.

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post und gleichzeitig Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Köln nimmt  in den kommenden drei Monaten an der Testphase teil. Aufgrund der feuerwehrtechnischen  Vorkenntnisse erübrigen sich vorausgehende rechtliche Einweisungen und nötige Ausbildungen, sodass zügig in die praktische Erprobung eingestiegen werden kann.

Die Alarmierung erfolgt im Einsatzfall über eine Handy-App und wird durch GPS-Daten unterstützt. Der Einsatz erfolgt dabei zusätzlich zu den regulären Einsatzmitteln der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Der Einsatzbereich wird vorerst auf unbestätigte Brandmeldungen, Verkehrsunfälle mit verletzten Personen und medizinische Notfälle bei denen ein Kreislaufstillstand erkennbar ist beschränkt.

Für diese Aufgaben wurde auf dem extra bereitgestellten Zustellfahrzeug eine Grundausstattung an Einsatzmaterial untergebracht: Neben einer erweiterten Erste-Hilfe-Ausrüstung gehört auch ein Feuerlöscher mit 6 Kg ABC-Pulver dazu.

Um im Einsatzfall Sonderrechte und Wegerechte in  Anspruch nehmen zu können wurde das Fahrzeug mit einer Sondersignalanlage ausgerüstet. Aus verschiedenen Gründen entschied man sich für eine feste Montage statt eines aufsetzbaren Systems.

Ein weiterer Grund war, dass das Fahrzeug nach Ende der Erprobung zum innerbetrieblichen Brandschutz umgesetzt wird und dort weiter genutzt wird.

 

Sturmtief „Burglind“ sorgt für stürmischen Jahresbeginn

Am Mittwoch, den 3. Januar wurden wir und die restlichen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln um 5:56 Uhr unter dem Einsatzstichwort „SONDERALARM“ zur Besetzung der Gerätehäuser alarmiert.

Hintergrund waren unzählige Einsätze, die uns Sturmtief „Burglind“ beschert hatte.

Um 6:09 Uhr wurden wir dann zum ersten Einsatz auf dem Linder Mauspfad

Baum auf PKW auf dem Linder Mauspfad

alarmiert. Dort ragte ein Baum über den Gehweg in die halbe Straße hinein. Mittels Kettensäge wurde der Baum zerlegt.  Ärgerlich war das derzeitige Fehlen unseres Stromerzeugers (technischer Defekt) sodass der Arbeitsbereich nur schlecht ausgeleuchtet werden konnte.

Um 7:42 Uhr ging es weiter Richtung Autobahn A 59. Dort sollte im Bereich der Anschlussstelle Lind ein weiterer Baum auf der Fahrbahn liegen. Auf beiden Seiten der Anschlussstelle konnte allerdings kein Sturmschaden gefunden werden.

Baum auf Haus in der Röntgenstraße

So ging es weiter nach Porz in die Röntgenstraße. Dort war eine Birke vom Wind umgeworfen und lag am Dach eines Mehrfamilienhauses an. Über eine angeforderte Drehleiter wurde der Baum soweit entastet, dass dem Wind keine Angriffsfläche mehr geboten wurde. Später wurde der Baum durch einen Kran der Berufsfeuerwehr vom Dach entfernt.

 

Einsatz von LF WA 1 und DL 7

 

Während des Wartens auf den Kran, bzw. den Führungsdienst der Berufsfeuerwehr wollten wir unser Löschfahrzeug tanken. Nach dem

Abschleppen unseres Löschfahrzeuges

Auffüllen des Kraftstoffes wollte das Fahrzeug allerdings nicht mehr anspringen. Kurzfristig halfen uns unsere Kameraden aus Eil und schleppten uns an. Die angeforderten Techniker der Kraftfahrzeugabteilung konnten defekte Batterien als Verursacher ausmachen. Diese wurden unterwegs ausgetauscht.

Nachdem sich abzeichnete, dass ein Kran nicht so schnell verfügbar sein würde, zogen wir weiter: In der Deutzer Suevenstraße drohten lose Dachziegeln auf den Gehweg zu fallen. Diese wurden über ein Dachfenster entfernt.

Ast auf Straße am Senkelsgraben

Auf dem Rückweg Richtung Wahnheide wurden wir in den Senkelsgraben alarmiert. Dort war ein größerer Ast eines Baumes auf die Straße gestürzt. Auch hier kam die Motorkettensäge zum Einsatz. Gegen 13:20 Uhr konnten wir das Gerätehaus anfahren.

Hier hielten wir uns noch bis ca. 14:30 Uhr einsatzbereit. Nach Rücksprache konnten wir entlassen werden. Nach der Reinigung von Fahrzeug und Gerät konnten wir schlussendlich wieder um 15 Uhr heimwärts einrücken.

Feuerwehrfest 01. Oktober

Am Sonntag, den 1. Oktober findet das diesjährige Feuerwehrfest in Wahnheide statt!

 

Unter anderem dieses Jahr dabei:

Fahrzeugausstellung (Löschgruppe Wahn-Heide-Lind, Rüstwagen Löschgruppe Libur, Feuerwehranhänger Schaumlogistik Zündorf)

Hüpfburg, Kinderfeuerwehrhelme und Spritzwand für die Kleinen

Kuchenbuffet und leckeres vom Grill

Vorführungen der Jugendfeuerwehr

 

FEUER1 / FEUER 2 Heidestraße

Am frühen Morgen des 4. Septembers wurde die Löschgruppe um 1:03 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Heidestraße/Wilhelm-Ruppert-Gelände alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule und Feuerschein erkennbar. Vor Ort brannte ein leerstehendes Gebäude direkt neben dem Gebäude, welches auch die Sparkassenfiliale Wahn beheimatet.

das Feuer drohte bereits auf dieses Gebäude überzugreifen, Fenster waren durch die Hitze bereits beschädigt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr und der Löschgruppe Urbach wurden zügig mehrere Strahlrohe im Außenangriff eingesetzt, zusätzliche Werfer über Drehleitern und Tanklöschfahrzeuge unterstützten dabei.

Bei der ersten Meldung wurde von der Sparkassenfiliale in Porz ausgegangen, daher war auch die Löschgruppe Urbach alarmiert. Nachdem klar wurde, dass sich die Einsatzstelle in Wahn befand rückte auch die Einheit aus Urbach nach Wahn aus.

Wir unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und überbahmen die Brandbekämpfung im Außenbreich durch zweitweise drei C-Strahlrohre, während weitere Trupps zum Gebäude vordrangen. Dies gestaltete sich durch die Bebauung und starken Bewuchs schwierig.

Nachdem nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren konnten wir gegen 4:30 Uhr den Einsatz beenden.

Die Pressemeldung der Feuerwehr Köln:

Am frühen Montagmorgen brannte eine ehemalige Diskothek auf dem Ruppertgelände in Wahn vollständig aus. Die ersten Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Köln in der Nacht um 1 Uhr. Die erstalarmierten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Porz konnten schon auf der Anfahrt heftigen Feuerschein wahrnehmen und erhöhten daraufhin die Alarmstufe auf "FEUER2", so dass neben der Freiwilligen Feuerwehr auch ein zweiter Löschzug nach Wahn ausrückte.

Es brannte eine seit vielen Jahren stillgelegte Diskothek auf einer Fläche von circa 25 mal 10 Metern. Die Zugänglichkeit zum Objekt gestaltete sich sehr schwierig, weil es durch Baum- und Buschwerkbewuchs völlig zugewuchert war. Erst durch den Einsatz von drei Motorkettensägen konnte der Eingangsbereich freigelegt werden. Erster Einsatzschwerpunkt war der Schutz des benachbarten 4-geschossigen Gebäudes, weil durch die Wärmestrahlung bereits einige Fenster beschädigt waren und das Feuer überzugreifen drohte. Zum Schutz des Nachbargebäudes und für die Löscharbeiten waren zwei Wenderohre von Drehleitern, ein Monitor von einem Tanklöschfahrzeug sowie vier C-Rohre im Einsatz. Während des Einsatzes konnte eine 20 Kilogramm schwere Gasflasche aus dem Inneren der ehemaligen Diskothek geborgen werden.

Es kam zu keinem Personenschaden. Zur Brandursachenermittlung hat die Polizei die Arbeit aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von den Feuerwachen Porz, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch, von den Löschgruppen Wahn und Urbach der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Sommerfahrt der JF Wahn 2017

Vom 23.08. bis zum 26.08. fand auch dieses Jahr wieder eine Ferienreise unserer Jugendfeuerwehr  statt. Ziel war diesmal das Ferienheim Winnau bei Mengerskirchen im Landkreis Limburg-Weilburg.

Den Mittwochnachmittag verbrachten wir mit der Einrichtung unserer Zimmer und der Erkundung des Geländes.

Am Donnerstag stand der Besuch im Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel an. Mit Fahrstuhl und Grubenbahn fuhren wir in zwei Gruppen in  den Berg ein. Durch die erhaltenen Arbeitsgeräte konnte uns in den Strecken sehr eindrucksvoll die Arbeiten und die damit verbundenen Belastungen vorgeführt werden. Aufgrund ihrer Größe war der Einsatz von großen Maschinen hier nicht wirtschaftlich sodass bis zur Schließung der Anlage 1983 noch viel Handarbeit erforderlich war. Für uns heute kaum vorstellbar unter welchen Bedingungen hier gearbeitet wurde!

Nach diesen, auch für normale Besucher zugängliche Bereiche, ging es für uns über steile und enge Wege direkt in ehemalige Abbaubereiche. Interessant war auch der Hinweis, dass die ehemalige Grube heutzutage nur erhalten werden kann, weil das eintretende Wasser als Trinkwasser für die Stadt Wetzlar genutzt wird und daher permanent abgepumpt wird. Andernfalls würde die gesamte Anlage in kurzer Zeit „Absaufen“.

Nach der Führung besichtigten wir noch das Maschinenhaus, die die Aufzuganlage der Grube steuert, auch heutzutage erfolgt das immer noch durch einen Maschinenführer persönlich.

 

Am späten Nachmittag nutzten wir kurzfristig das beständige Wetter für den Besuch eines Badesees.

Am späten Abend stand dann die traditionelle Nachtwanderung an, für uns als „Städter“ immer wieder ungewohnt wie Still und Dunkel es auf dem Land wird.

Freitagmorgen stand das nächste und auch letzte Highlight an: Eine Kanutour auf der Lahn von Weilburg bis nach Aumenau. Die Strecke betrug etwa 12 Flusskilometer. Besonders zu erwähnen ist die Passage von Europas einzigartigem Schiffstunnel mit anschließender Doppelschleuse.

Das Wetter zeigte sich von seiner Besten Seite, sodass das Kentern mehrerer Kanus während der Fahrt leicht zu verschmerzen war. Beim Kentern zeigte sich auch eindrucksvoll was für eine starke Strömung in einem doch recht ruhig erscheinenden Gewässers herrscht. Wir waren jedenfalls sehr froh mit Schwimmwesten ausgerüstet zu sein. Wir waren fast sieben Stunden auf der Lahn unterwegs, sodass am Abend alle ziemlich geschafft waren.

 

Als wir zum Abschluss der Fahrt unseren Grill anwerfen wollten gab es leider doch noch Gewitter, sodass wir doch die Bratpfannen nutzen mussten.

Am Samstag stand nach dem Packen und Aufräumen dann letztendlich die Heimfahrt an. Gegen 13 Uhr waren wir wieder zurück in heimischen Gefilden.

Vielen Dank gilt Lisa T. die uns kurzfristig als weibliche Betreuerin unterstützte und den Löschgruppen Brück, Holweide und Rodenkirchen deren Mannschaftstransporter wir nutzen durften, sowie Peter Kohl der die ganzen Fahrzeugersuchen organisierte.

 

 

Atemschutz für die Jugendfeuerwehr

Üben wie die Großen: Nach Monaten der Bau- und Planungszeit konnte die Jugendfeuerwehr Wahn-Heide-Lind nun ihre neuen Atemschutzgeräte in Empfang nehmen.

Aktuell sind drei Gerätesätze fertig, zwei weitere befinden sich im Bau. Mit der neuen Ausrüstung können wir nun noch viel besser wie die "Großen" üben, sei es bei Brandeinsätzen oder Gefahrgutlagen.

Um dem Kinder- und Jugendschutz gerecht zu werden bestehen die Flaschen aus Kunststoff, bei den Atemschutzmasken wurden sämtliche Atemwiderstände entfernt. Trageplatten und Bebänderung stammen von ausgemusterten Geräten der Feuerwehr Köln, die Masken sind gebraucht erworben. Die orangenen Schutzanzüge sind eigentlich Einweg-Anzüge.

Kleine Märkchen für die Atemschutzüberwachung sind ebenfalls vorhanden.

Hersteller der Geräte waren die Jugendwarte der Löschgruppe, Kosten wurden von der Löschgruppe, der Jugendfeuerwehr und privat übernommen. In den kommenden Wochen erfolgt die "Einweisung" der Mitglieder der Jugendfeuerwehr um die Geräte im Einsatz auch korrekt und sicher einsetzen zu können.

 

 

Einsatzstatistik 2016

Im Juni des vergangenen Jahres hatten wir hier an dieser Stelle eine Halbjahresstatistik unserer Einsätze veröffentlicht. Zum Jahresbeginn 2017 wollen wir hier die Statistik für das gesamte Vorjahr präsentieren. Wie auch bei der Halbjahresstatistik haben wir die Einsatzzahlen als Diagramme für die Bereiche "Art der Einsätze", "Verteilung der Einsätze auf Tageszeiten" und "Vergleich zu den Vorjahren" aufgearbeitet:

Art der Einsätze

Von den gesamt aufgelaufenen 54 Einsätzen fallen 33 unter Alarmierungen zu Brandeinsätzen. Üblicherweise ist die Anzahl von Einsätzen im Rahmen der Technischen Hilfeleistung seit mehreren Jahren bei den Feuerwehren weit aus größer, man muss aber Bedenken, dass wir einer Berufsfeuerwehr angegliedert sind, welche den größten Teil der gängigen Einsätze (Verkehrsunfälle, Ölspur, Türöffnungen,…) eigenständig abarbeitet.

Hinter den 33 Brandeinsätzen verbergen sich glücklicherweise sehr viele Blinde Alarme oder bereits erloschene Kleinfeuer. Ausnahmen bilden hier beispielsweise ein Brand in einem Heizungsraum eines Wohnhauses am Bahnhof und der Großbrand im ehemaligen Ruppert-Gelände im September.

Mit 15 Einsätzen belegen die technischen Hilfeleistungen dann allerdings Platz 2 in der Statistik. Neben einigen Einsätzen im Rahmen der überörtlichen Hilfe in Bonn im Juni wirkt sich auch hier die Umstellung unserer Alarmierung zu Beginn des Jahres 2016 aus. Seit diesem Zeitpunkt werden wir zu dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen" zusammen mit dem Rüstwagen der Löschgruppe Libur alarmiert um hier den Brandschutz sicher zu stellen. 

Ganze dreimal wurden wir 2016 im Rahmen der Schaumkomponente der Feuerwehr Köln alarmiert. Die Komponente wurde mindestens noch ein weiteres Mal alarmiert, jedoch ohne dass wir und die Löschgruppe Zündorf dazu alarmiert wurden.

Verteilung der Einsätze auf die Tageszeiten

Wenn man sich die Verteilung der Einsätze 2016 auf die Tageszeiten ansieht erkennt man den Schwerpunkt in den frühen und späten Abendstunden. Beachtenswert sind aber auch die Einsatzzahlen im Bereich von 7-12 Uhr und 12-17 Uhr. In diesem Bereich wurden wir bis Ende 2015 nur am Wochenende und Feiertagen alarmiert, mit Ausnahme unserer Sonderaufgabe für die wir seit jeher rund um die Uhr alarmierbar sind. Mit Beginn des Jahres 2016 sind wir für alle Arten von Einsätzen rund um die Uhr alarmierbar.

In dem Diagramm finden allerdings die Einsatzarten und auch die Wochentage keine Berücksichtigung, sodass ohne weitere Auswertung keine Aussage getroffen werden kann wie viele Einsätze durch die Umstellung der Alarmierung hinzugekommen sind, Diese Mühe haben wir uns an dieser Stelle erspart, können dies aber auf Wunsch auch auswerten.

Vergleich der Einsatzzahlen zu den Vorjahren

Das wesentlich beeindruckendere Diagramm ist der Vergleich der Einsätze 2016 mit den Zahlen der Vorjahren. Hier zeigt sich ein massiver Anstieg von Einsätzen im vergangenen Jahr. Grund dürfte auch hier die Umstellung der Alarmierung sein. Die Zukunft wird zeigen ob 2016 einfach nur ein sehr "einsatzstarkes" Jahr war oder ob sich die Anzahl auch im anlaufenden Jahr 2017 auf dieser Ebene halten wird.