Einsätze 8/2014 und 09/2014 STURM 3

Am Abend des Pfingstmontages zog ein schweres Gewitter über die Stadt Köln. Um 20:50 Uhr wurden wir alarmiert unser Gerätehaus zu besetzen und uns bei der Leitstelle zu melden um Einsatzaufträge zugewiesen zu bekommen. Leider gestaltete sich dies sehr schwierig: Sowohl über Funk als auch über Telefon konnten wir fast eine Stunde keinen Kontakt zur Leitstelle der Berufsfeuerwehr aufnehmen um uns Einsatzbereit zu melden.

Gegen 22:00 Uhr konnte die Leitstelle uns aufnehmen und übermittelte uns zwei Einsatzaufträge in Köln-Lindenthal:

 

Einsatz 8/2014 Sturm 3

Unser erster Einsatz führte uns in die Klosterstraße nach Lindenthal. Dort hatten sich infolge der starken Böen einige Bleche vom Dach eines Hauses gelöst und drohten auf den Gehweg zu stürzen. Wir sperrten den Bereich ab und forderten eine Drehleiter nach, da ein Herankommen an die Bleche ohne diese nicht möglich gewesen wäre. Kurze Zeit später traf die Drehleiter der Wache 4 ein und leiterte am Dach an. Die Kollegen entfernten die Bleche. Wir übernahmen diese aus dem Korb und brachten sie in den Innenhof des Hauses.

 

Einsatz 9/2014 Sturm 3

Die zweite Einsatzstelle befand sich in den Decksteiner Straße, ebenfalls in LIndenthal. Dort sollten Äste auf der Straße liegen. Beim Erreichen der Einsatzstelle erwiesen sich die Äste als ein einzelner, massiver Ast einer etwa 30m hohen Linde der die komplette Straße versperrte. Wir sperrten den Bereich ab und begannen mittels Motorkettensäge und Bügelsäge den Ast zu zerkleinen und die Straße zu räumen. Den Astschnitt lagerten wir auf dem Gehweg und sperrten diesen Bereich ebenfalls ab.

Nach Abschluss dieses Einsatzes fuhren wir wieder unsere Unterkunft an. Wir erhielten keine weiteren Einsatzaufträge und gingen gegen 0:50 Uhr vorerst außer Dienst, da sich ein Defekt am Aufbau unseres Fahrzeuges gezeigt hatte. 

Unsere Kameradinnen und Kameraden der anderen Löschgruppen waren dagegen noch bis in die späten Morgenstunden im Einsatz.

 

 

Einsatz 7/2014 Bodenfeuer

Am heutigen Sonntagabend wurden wir um 20:31 Uhr zu einem Flächenbrand in die Artilleriestraße alarmiert. Vor Ort brannten ca. 2m² Hecke. Das Feuer wurde bei Eintreffen bereits von Anwohnern mit einem Gartenschlauch gelöscht. Die Feuerwehr musste nicht mehr tätig werden.

Alarmierte/eingesetzte Kräfte: LF 7, TLF 8, LF-WA  und LF-LB

Einsatz 6/2014 Bodenfeu

Um 19:22 Uhr schrillten unsere Melder und alarmierten uns zu einem vermeintlichen Bodenfeuer an der Wahner- bzw. Sankt-Sebastianus-Straße. Vor Ort brannte nur eine kleine Fläche Gras, welche durch das ersteintreffende Löschfahrzeug der LG Libur allein gelöscht werden konnte. Somit waren wir in kürzester Zeit wieder einsatzbereit.

Eingesetzte Kräfte: LF LB, LF WA, LF 7 und TRO 7.

Einsatz 5/2014 FEUER 1

Um 22:59 Uhr wurden wir zu einer unbestätigten Feuermeldung in den Linder Weg nach Wahnheide alarmiert. Wir trafen als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle ein, dicht gefolgt vom ebenfalls alarmierten Löschzug 7. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen auf dem Herd einen Heimrauchmelder ausgelöst hatte. Durch desen Auslösung wurde die Feuerwehr alarmiert.

Ein Eingreifen war nicht nötig, die Wohnung wurde mittels Überdruckbelüfter vom Gestank befreit und anschließend dem Wohnungsinhaber übergeben. Wir waren gegen 23:40 Uhr wieder einsatzbereit.

Eingesetzte Kräfte (vor Ort): LF Wahn 1 und Löschzug 7. 

Einsatz 4/2014 FEUER 1

Am Morgen des 02. April wurden wir um 05:35 Uhr zu einer unbestätigten Feuermeldung in die Heidestraße in Wahn alarmiert. Kurz bevor wir ausrücken wollten wurden wir und alle anderen Kräfte durch das eingetroffene LF 7 abbestellt. Es brannte lediglich Unrat im Garten. Dieser wurde mittels eines vorgenommenen Rohres abgelöscht.

Jährliche Belastungsübung Atemschutz

Einmal im Jahr muss jeder Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Köln eine Belastungsübung leisten um zu zeigen, dass er die hohen Anforderungen im Atemschutzeinsatz erfüllen kann. Wir nutzen dazu die Atemschutzübungsstrecke auf der Feuerwache 7.

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Nach einem festgelegten Schema wird dort ein Übungsszenario durchlaufen: Zu Beginn muss die Endlosleiter bestiegen und der "Hammer" gezogen werden. 

Im Anschluss daran geht es in den sogenannten "Tank": Eine kurze Strecke bei der durch je eine Luke ein und wieder ausgestiegen muss. Diese Teile sollen den Weg zur Einsatzstelle simulieren. 

Danach geht es in die eigentliche Strecke, welche verdunkelt, vernebelt und beheizt wird. Die Strecke besteht aus miteinander verbunden Gitterkäfigen durch die ein Weg gefunden muss. Engstellen und eine Röhre bei welcher der Pressluftatmer ab- und nach Durchquerung wieder angelegt werden muss erhöhen die Schwierigkeit. 

 

Nach dem Durchlaufen der Strecke erfolgt noch einmal mehrmals das Besteigen der Endlosleiter und einige Male das Hammerziehen. Hat der Geräteträger am Ende noch genügend Luftreserven gilt die Übungs als Bestanden und er darf im Einsatzdienst weiterhin Atemschutzgeräte einsetzen.

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Unser erster Durchgang wurde durch einen Einsatz für das LF 7 und TRO 7 unterbrochen. Die drei Kameraden mussten dafür hren Durchgang vorzeitig abbrechen, am Ende haben aber alle die Übung bestanden.

 

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Einsatz 3/2014 FEUER1

Am Abend des 23.03. wurden wir gegen 20:10 Uhr zu einem Kellerbrand in die Nibelungenstraße in Lind alarmiert. Vor Ort brannten Papier und Wäsche in der Waschküche. Durch Kräfte des Löschzuges 7 wurde das Feuer schnell gelöscht und im Anschluss die Wohnung mittels Überdrucklüfter von Rauch befreit. Wir stellten zusammen mit der Löschgruppe Libur zwei weitere Trupps und unser Maschinist übernahm die Atemschutzüberwachung für die eingesetzten Trupps. Da der Brand schnell gelöscht wurde war ein Eingreifen unsererseits nicht nötig.

Neuzugang

Nachtrag: Gegen Ende des Jahres 2013 konnten wir noch einen weiteren neuen Kameraden in der Einsatzabteilung aufnehmen. Stefan Kóczán unterstützt ab sofort unser Team.

 

Wir wünschen viel Durchhaltevermögen bei der Modulausbildung! 

EINSATZ 2/2014 HILFE

Gegen 19.15 Uhr am gestrigen Abend wurden wir zur Unterstützung nach Köln-Sülz alarmiert. Nach einem Bombenfund in der Nähe des Uni-Centers und deren geplanten Sprengung standen wir an der Mensa der Uni in Bereitstellung. Unsere Aufgabe bestand darin im Falle einer vorzeitigen Detonation die Brandbekämpfung im Schadensgebiet aufzunehmen. 

Nachdem die Bombe gegen 01:00 Uhr nach etlichen Verzögerungen dann planmäßig gesprengt werden konnte, rückten wir im Verband in einen zuvor zugewiesenen Abschnitt im Gefahrengebiet um etwaige Schäden oder Brände zu melden und diese zu bekämpfen.

Da weder Schäden beobachtet werden konnte noch Brände ausgebrochen waren konnten wir kurze Zeit später den Einsatz beenden, sodass wir gegen 02:00 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus waren.

EINSATZ 1/2014 FEUER1

Gegen 18:25 Uhr schrillten unsere Melder und alarmierten uns zu einer Feuermeldung in die Parkstraße in Wahnheide. Kurz bevor wir ausrücken wollten wurden wir durch das bereits dort eingetroffene LF 7 der Berufsfeuerwehr abbestellt, da nur noch Nachlöscharbeiten durchzuführen waren.